Aus Kinderfreude wurde Sammlerstolz.

In meiner Kindheit gehörten Holzfiguren aus dem Erzgebirge zur Standardausstattung eines jeden sächsischen Kinderzimmers. Heute begeistern die kleinen Kostbarkeiten Liebhaber und Sammler auf der ganzen Welt. Aber was macht die Faszination der erzgebirgischen Volkskunst eigentlich aus?

Das Holz, das eine Seele hat.

Noch heute wird jede Figur in liebevoller Handarbeit gedrechselt und bemalt. Jeder Engel, jedes Blumenkind und jeder Nussknacker ist daher ein echtes Unikat. Genau wie in den Anfängen der sächsischen Volkskunst, als im Erzgebirge noch Silber und Zinn gefördert wurden und die Bergarbeiter in den Wintermonaten Holzfiguren schnitzten. Aus dieser Beschäftigung wurde ein Beruf, aus dem Beruf wurde eine Kunst.

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